Zufallspitze
Cima Cevedale
 Martell - Ortlergruppe

3757m

Zwillingsgipfel des Cevedale. Ein prächtiger Gletscherberg im hinteren Martelltal mit Aufstieg über die Zufall- und Martellerhütte. Grandios ist die Gipfelschau

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Skitour Zufallspitze





                                  TOURENINFO

Anreise:
Von Goldrain über Morter bis am Ende des Martelltales 2050m  -  großer Parkplatz nach dem Gasthaus Enzian
Ausgangspunkt: Parkplatz am Talschluss 2050m, Zufallhütte 2264m, oder Marteller Hütte 2610m
Aufstieg: 
Vom Parkplatz am Talende an der rechten Straßenseite beginnt der bequeme Wanderweg zur Zufallhütte. Er führt zunächst durch den Wald, dann über Weidegelände und schließlich nach links im Rechtsbogen umgeht er einen markanten Felskopf auf dem in schöner Lage die Zufallhütte (2264m) steht.
Von der Hütte südwestlich führt der Weg Nr.150 nun problemlos über eine Felsstufe hinauf, wo wir einen tollen Talblick mit der Zufallhütte haben. Kurz danach eröffnet sich uns der faszinierende Blick zur Marteller Gletscherwelt, wo uns die formschöne, weißleuchtende Gestalt der Zufallspitze mit ihren steilen Flanken und weiten Gletschern einlädt. Bald erreichen wir das flache Talstück mit der Steinmauer - "Bau" genannt - ein Schutzwall, der 1891 errichtet wurde, um das Tal von Überschwemmungen und Flutwellen zu schützen. Wir folgen dem Weg nach links direkt auf der Mauer, der sich dann über einen steilen Hang zur Martellerhütte (2610m) hinauf windet.
Von der Hütte nach SW dem Weg 103 folgend geht's leicht ansteigend in Richtung Fürkelescharte weiter, wobei man bis unweit von der Scharte über eine schmale Moränenzunge problemlos hochkommt. Da der Permafrost am brüchigen Ostgrat stark nagt, wird der zwar kurze aber steile Aufstieg zur Fürkelescharte immer heikler. Deshalb ist es einfacher über den Fürkeleferner aufzusteigen (Gletscherausrüstung erforderlich!). Dabei wird nach dem Flachstück über die etwas steile Rampe - am besten links haltend - aufgestiegen, dann wieder eher flach weiter und nach links über Geröll hinauf zum Grat, wo wir die deutlichen Steigspuren erkennen, die nun immer am langen Grat nach Westen (zum Schluss stellenweise etwas luftig) bis zum Gipfel der Zufallspitze führt.  
Weitere Aufstiegsmöglichkeit: Den Gipfel der Zufallspitze erreicht man auch über den Verbindungsgrat vom Cevedale, also durch Aufstieg über die Casati Hütte.
Von der Südseite wird die Zufallspitze häufig vom Rifugio Cevedale Guido Larcher 2607m in 4,5 Std. bestiegen (über Fürkelescharte).
Abstieg: 
wie Aufstieg
Rundtour: Eine empfehlenswerte Rundtour führt dann im Abstieg über die Fürkelescharte hinab zur Larcher Hütte 2607m (Übernachtung). Von hier über Steig Nr. 103 Aufstieg zur Scharte 3149m vor dem Careser Gletscher und über den Grat (anfänglich rechts in Richtung Gletscher absteigen) weiter zur  Köllkuppe / Cima Marmotta 3380m und über die Martellerhütte zurück zum Ausgangspunkt. 
Aufstiegszeit:
vom Parkplatz: 5-6 Std.  von der Zufallhütte: 5 Std.  von der Martellerhütte 3,5 - 4 Std.    
Höhenunterschied
: Vom Parkplatz: ca. 1750 m  - Von der Zufallhütte ca. 1550 m  - Von der Martellerhütte ca. 1200 m
Hinweise/Schwierigkeiten:  Es handelt sich um Gletschertour, die also Gletscherausrüstung erfordert. Stellenweise am brüchigen Grat ausgesetzt. Sichere Sicht- und Wetterverhältnisse erforderlich. 

Karten:
Tabacco Ortlergebiet 1:25.000 Nr.08  -  Tabacco Martell  1:25.000 Nr.045
Kompass Vinschgau 1:50.000 Nr.52

Autor: Roman Burgo
:50.000 Nr.52

Autor: Roman Burgo